FAQ - BARF

Was bedeutet BARF?


BARF ist die Abkürzung für „Biologically Appropriate Raw Food“, das heißt übersetzt so viel wie „Biologisch Artgerechte RohFütterung“. Hunde und Katzen beziehen essentielle Nährstoffe aus dem Fleisch. Daher gilt Rohfleischfütterung als die natürlichste Ernährungsform für deinen Liebling.




Woher kommt unser Fleisch?


Unsere FutterBARF Produkte kommen zu 100% aus Österreich und werden Großteils in der Steiermark erzeugt. Wir arbeiten sehr eng mit regionalen Produzenten zusammen, die unsere Werte und unseren hohen Qualitätsanspruch teilen. Dadurch können wir dir und deinem Vierbeiner beste Fleischprodukte in Lebensmittelqualität garantieren.




Wie taue ich das Fleisch am besten auf und wie bewahre ich es danach auf?


Am besten legst du dein Fleisch über Nacht in den Kühlschrank und lässt es langsam auftauen. Du kannst es natürlich auch in einem Wasserbad auftauen. Bewahre das übrige Fleisch z.B. in einer Schüssel auf, die du mit Folie oder einem Teller abdeckst – ganz luftdicht soll das aufgetaute Fleisch nicht gelagert werden. So kannst du das Rohfleisch 2-3 Tage im Kühlschrank lagern.




Mein Hund hat weniger Stuhlgang – muss ich mir Sorgen machen?


Nein, das ist kein Grund zur Sorge. In industriellem Futter befinden sich meist viele Füllstoffe wie Getreide. Diese Stoffe sind für deinen Hund schwer verdaulich und dein Hund setzt dementsprechend viel Kot ab. BARF ist für deinen Hund sehr leicht verdaulich und das Futter kann viel besser verwertet werden. In der Regel setzt ein Hund der frisch gefüttert wird einmal täglich Kot ab.




Ist alles in Ordnung, wenn mein Hund jetzt weniger Wasser trinkt?


Ja, das ist vollkommen normal. Fleisch & Gemüse bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und enthalten auch wenig Salz. Somit ist der Bedarf an Wasser geringer, als bei Fütterung mit z.B. Trockenfutter.




Mein Hund hat Durchfall – ist das normal?


Vereinzelt kann es nach der Umstellung auf BARF auch zu Durchfall kommen. Wir versuchen durch die Beigabe diverser Nahrungsergänzungsmittel diesen Fall zu vermeiden. Sollte dein Vierbeiner doch an Durchfall leiden, zögere nicht, uns anzurufen. - 0316838833




Wie stelle ich meinen Hund/meine Katze am besten auf BARF um?


Die Umstellung ist individuell, je nachdem ob dein Hund/Katze schon einmal rohes Fleisch gefressen hat, bzw. welche Fütterungsmethode dein Vierbeiner zuvor erhalten hat. Die generelle Umstellung erfolgt so, dass dein Hund/Katze die ersten 3 Tage ausschließlich Muskelfleisch mit gekochten Karotten bekommt. Die Tage danach wird das Fleisch immer weniger erhitzt, bis es schlussendlich roh angeboten werden kann. Dein Hund/Katze gewöhnt sich in dieser Zeit an diese neue Rohfütterung und kann die Magensäure für diese Fütterungsart umstellen.




Muss ich das Gemüse pürieren?


Das Gemüse muss nicht püriert werden, jedoch sollte das Gemüse nicht in zu große Stücke geschnitten werden, da diese nicht schnell genug verdaut werden können. Püriertes oder geriebenes Gemüse hat den Vorteil, dass es aufgespalten ist und so eine viel höhere Bioverfügbarkeit und Verwertbarkeit für deinen Hund gegeben ist.




Macht rohes Fleisch meinen Hund aggresiv?


Rohes Fleisch macht Hunde nicht aggressiv. Es ist die artgerechteste Fütterung und versorgt dein Tier mit allen wichtigen Vitaminen, Aminosäuren und Nährstoffen. Eine Fütterung mit industriellem Hundefutter, das häufig auf Getreide basiert, kann zur Entstehung von Aggressionen führen, da die Nährstoffe oftmals nicht vom Hund aufgenommen werden können.




Ab welchen Alter kann ich meinen Hund BARFEN?


Ein Hund kann ab dem Zeitpunkt der Magensäurenproduktion, gebarft werden. Dieser Prozess entsteht schon in den ersten 3 Wochen des Welpen. Ab diesen Zeitpunkt kann ein Hund grundsätzlich gebarft werden und natürlich auch in jedem weiteren Lebensalter, unabhängig ob Welpe, Ausgewaschen oder Senior. Wichtig hierbei ist ein BARF Plan und eine Beratung zur Umstellung von einer qualifizierten Person.